Ostfriesland führt Mietpreisbremse ein

06April

Ostfriesland führt Mietpreisbremse ein

Ostfriesland führt in einigen Landkreisen und auf den ostfriesischen Inseln die Mietpreisbremse ein. Das erklärte das Sozialministerium am Mittwoch.  Von der neuen Verordnung ist unter anderem auch die Stadt Leer betroffen.

Mit der Mietpreisbremse wendet Ostfriesland erstmals ein Bundesgesetz an, welches einzelnen Landkreisen und Komunen einen Eingriff in angespannten Wohnungs-und Mietmarkt erlaubt. 

Die Mietpreisbremse z.B. auf den ostfriesischen Inseln Nordereny, Juist und Baltrum soll dem übermäßigen Anstieg von Mieten entgegenwirken. So soll die Miete auf den ostfriesischen Inseln zukünftig bei einer Neuvermietung maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ein entsprechendes Gesetz ist am 1. Juni 2015 in Kraft getreten.

In welchen Gebieten die Mietpreisbremse gilt, legen die Landesregierungen fest. Ausgenommen ist der Erstbezug von Neubauten. Hier darf der Vermieter die Miete nach wie vor beliebig festlegen. Nach umfassenden Modernisierungen kann der Vermieter auf die Miete, die nach der Mietpreisbremse zulässig wäre, einen Zuschlag verlangen. Quelle: Bundesrat.de

Neben der Mietpreisbremse setzt Ostfriesland auch auf Förderung im Bereich Wohnungsbau.

 

 

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